Die Flacherdlerverschwörung

Man könnte sich das leicht machen und Gendersprache als Dummheit und ihre Anwender als Hohlköpfe abtun. Schließlich kann man Unsinn oft deshalb ablehnen, weil Unsinn eben Unsinn ist. In der Beweispflicht befinden sich diejenigen, die steile Thesen aufstellen, beispielsweise die, Grammatik sei irgendwie benachteiligend.
Wer warum gendert
Dummheit reicht leider als Begründung für die grassierende Genderseuche schon aus
statistischen Gründen nicht aus: Der Grips ist in der Bevölkerung ungefähr normalverteilt.
Schlaue Leute sind seltener als durchschnittlich intelligente, ganz schlaue noch
seltener, und Genies gibt‘s fast keine. Auf der anderen Seite der Glockenkurve sieht
das aber auch so aus: Je dümmer, desto unwahrscheinlicher und daher seltener. Wenn
einer so bedauernswert dämlich ist, wirklich nicht zwischen dem grammatischen und
dem biologischen Geschlecht unterscheiden zu können, fliegt er statistisch ungefähr so
dicht über dem Boden wie jemand, den es geistig überfordert,
eine Schleife zu binden. Beispiele sind leicht zu
finden: Ich benutze gegenderte Sprache,
weil dadurch marginalisierte Personengruppen, die unter dem Patriarchat leiden und diskriminiert werden, mitgedacht und sichtbar gemacht werden (gefunden in einem Kommentar zum Artikel).
Die zitierte junge Dame muß offensichtlich dankbar sein für die Erfindung des Klettverschlusses. Wer sowas sagt, verdient Mitleid und vielleicht eine Therapie, aber nicht, ernstgenommen zu werden. Wäre derart epische Dummheit tatsächlich typisch, unsere Sprache wäre nie über Grunzlaute hinausgekommen, und an mehr hätte auch kein Bedarf bestanden.
Als alternative Erklärung bietet sich Fanatismus an. Fanatiker müssen nicht dumm sein, um Dummes zu tun (allerdings hilft‘s). Und sicherlich gibt es Fanatiker unter den Genderern; zahlreiche Beispiele liefern X-Twitter und andere Medien. Aber die Fanatiker, so schrill sie auch kreischen, können nur die Speerspitze sein. Sprache findet, schon mangels Kompetenz vieler ihrer Anwender, allgemein nicht so großes Interesse, daß ihre vermeintlich nötige Änderung Fanatismus rechtfertigen könnte; das Sprachgebelfere ist nur Mittel zum Zweck. Es gibt also Leute, die sich der Dummen und der Fanatiker bedienen, um unsere Sprache absichtlich zu verhunzen, weil sie sich einen Vorteil davon versprechen.
Welcher Vorteil das sein könnte, ist leicht zu sehen: Es geht um Macht durch Spaltung, darum, bereits aus der Wortwahl auf Gruppenzugehörigkeit zu schließen. Wer sich der Flacherdlersprache nicht bedient, steht schon jetzt im schwefligen Ruch, nicht „inklusiv“ zu sein, womöglich rechts, rassistisch, sexistisch oder welche Beschimpfung gerade modern sein mag: Mit solchen Leuten muß man sich gar nicht mehr in der Sache auseinandersetzen. Das klingt so: Seitdem rassistische Stereotype benannt oder überhaupt erst enttarnt werden, sind Meinen und Sagen nicht mehr voneinander zu trennen. [...] die Wortwahl führt zu Rückschlüssen auf die Parteienwahl. Damit einhergehende Vorgaben, wie sie zum Beispiel beim gendergerechten Sprechen Verletzungen vermeiden sollen, fordern die Kreativität heraus [...] Kann man böse Ideologie besser entlarven, als es die Autorin selbst mit dem zitierten Satz getan hat?
Die dritte und wahrscheinlich größte Gruppe Genderisten besteht aus Mitläufern. Das sind Leute, die keine Lust haben, sich herumzustreiten wegen dem bißchen Sprache, Opportunisten, die sowieso tun, was ihnen gesagt wird. Die würden, falls das gewünscht oder gefordert würde, auch alle blauen Kugelschreiber als exklusionsreproduzierende Scheußlichkeit wegwerfen und nur noch rosa schreiben.
Damit sollten die Flacherdler komplett erfaßt sein: Trottel, Profiteure und Opportunisten.
Argumente pro
Trotz aller Medienmacht brauchen auch die Genderer wenigstens vorgeschobene Gründe, wenn sie unsere Sprache verändern wollen. Man hört oft, wenn man sich gegen den Genderunsinn wendet, daß Sprache sich eben ändere. Sprache ändert sich, das stimmt, aber hier soll sie geändert werden, und zwar von einer Minderheit gegen den erklärten Willen der großen Mehrheit: Zwischen 75 und 85 Prozent sprechen sich in verschiedenen Umfragen gegen Genderei aus! Und wenn sie denn geändert werden soll, die Sprache, dann kann doch auch der mitändern, dem die sprachliche Flacherdlerei stinkt, oder etwa nicht? Gendern hat sich eben nicht durchgesetzt, mindestens drei von vier Muttersprachlern lehnen es ab, weil es dumm und häßlich ist. Wir sollten es also einfach wieder wegändern. Sprache ändert sich? Ja, zum Glück!
Eine typische Erwiderung ist auch, man solle sich nicht aufregen, es gebe doch wirklich wichtigere Probleme. Das stimmt, es gibt zahllose Probleme, die wichtiger sind, aber warum dann versuchen die Flacherdler, unsere Sprache zu ändern, statt sich um eben diese wichtigeren Probleme zu kümmern? Wenn denen die Sprache so wichtig ist, daß sie absichtlich gegen alle Regeln der Verständlichkeit verstoßen, dann kann sie es uns Gendergegnern doch auch sein. Außerdem steht nirgends geschrieben, man müsse die Probleme der Welt der Wichtigkeit nach abarbeiten und dürfe sich erst eines minderen Problems annehmen, wenn alle bedeutenderen gelöst sind.
Es
ist etwas peinlich, ernsthaft auf dieses „mitgedacht
und sichtbar gemacht“ der Gendereuse mit
den Klettverschlüssen einzugehen, aber der Vollständigkeit
halber hier der Grundkurs Grammatik:
Das generische Maskulinum ist trotz seiner
Bezeichnung eben nicht die männliche Form, sondern
ein allgemeiner Ausdruck, der ebenso klingt
wie der männliche – männlich natürlich als
grammatikalische Kategorie. Ebensogut kann man
sich über den Plural-Artikel „die“ echauffieren, der
„die weibliche Form“ annimmt (was auch nicht
stimmt): Der Radfahrer, die Radfahrer. Das ist völlig
bescheuert, aber wo genau liegt denn der Unterschied
zur Aufregung über das ausgrenzende
generische Maskulinum, werden „die Radfahrer“, wenn’s Männer sind, im Plural durch
den „weiblichen“ Artikel nicht auch ausgegrenzt, nach dieser verqueren Flacherdler-Logik?
Es gibt noch viele andere Beispiele für scheinbar weibliche Formen: „Wissen
Sie, Herr Meier, was Ihr Problem ist?“ … da wird der arme Herr Meier in nur einem
kurzen Satz gleich zwiefach durch weibliche Grammatik diskriminiert!
Menschen, die sich in biologischem, gesellschaftlichem oder irgendeinem anderen Sinn weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, sondern gar keinem oder einem der zahllosen anderen, vertreten gelegentlich die Ansicht, bei ungegenderter Anrede nicht angesprochen zu sein. Manche wünschen sich sogar individuelle Pronomen, also eigens für sie erfundene Wörter! Allerdings müssen sie sich fragen lassen, ob sie für das normale Zusammenleben mit anderen Menschen nicht einfach ein bißchen zu sensibel sind – und zu egoistisch, wenn sie angesichts ihrer prozentual völlig unerheblichen Anzahl eine sprachliche Extrawurst fordern. Und gäbe man diesem Ansinnen nach, wo wäre das Ende, kämen dann nicht andere Splittergruppen und wollten ebenfalls „mitgenannt“ werden oder eine Fantasiesprache etablieren?
Einziges wenigstens scheinbar seriöses Argument der Genderbefürworter ist, manche
Menschen dächten, hörten sie das generische Maskulinum, eher an Männer denn an
Frauen, Studien bewiesen das. Nun könnte man mit sehr guten Gründen die Relevanz
dieser Studien kritisieren, deren Methodik, statistische Aussagekraft und die Unvoreingenommenheit
ihrer Autoren. Vince Ebert hat das getan und gefunden: Die Studien sind wissenschaftlich vollkommen
wertlos. Welche Überraschung!
Man könnte auch fragen, wie paradiesisch die Situation der Frauen ist in Ländern, in denen genusfreie und daher „nichtausgrenzende“ Sprachen gesprochen werden, beispielsweise in Japan, der Türkei oder in Indonesien, verglichen mit finsteren Reichen, in deren Sprachen die Adjektive noch exzessiver geschlechteln als im Deutschen, in Spanien etwa. In manchen slawischen Sprachen gendern im Präteritum sogar die Verben! Wie geht’s den Frauen dort so, werden sie in Rußland im Keller angebunden oder in Käfigen gehalten, während den türkischen und japanischen Frauen jeden Morgen Rosenblätter aufs Bett regnen und sie abends in Champagner baden?
Tatsächlich ist es überflüssig, sich mit diesen Studien ernsthaft zu befassen, man muß bloß einfach mal annehmen, sie seien korrekt: Selbst wenn also das generische Maskulinum einige Menschen eher an Männer denken ließe, warum sollte die logische Gegenmaßnahme darin bestehen, die Sprache dümmer zu machen, statt ihre Sprecher schlauer? Warum abwegige Gender-Regeln einführen, statt in der Schule mehr und besser Deutsch zu unterrichten, um die Sprachkompetenz zu verbessern?
Sprachkompetenz ist freilich genau das, was die Flacherdler gerade nicht fördern wollen, im Gegenteil, Dummheit nutzt ihnen! Genau darum trägt die Genderei auch alle Merkmale einer Verschwörungstheorie: Eine sinistre anonyme Gruppe, das „Patriarchat“, hat sich insgeheim verschworen, alle Frauen zu knechten und greift dabei auf raffinierte Mittel zurück, zum Beispiel auf eine unterdrückende, ausgrenzende und frauenfeindliche Sprache. Da braucht‘s dann auch keine echten Beweise mehr.
Argumente contra
Das schlagendste Gegenargument ist die Einfachheit: Sprache dient der Verständigung, der Kommunikation. Je verständlicher, desto besser. Alles, was die Verständlichkeit vermindert, muß schlecht sein, weil es dem Zweck der Sprache zuwiderläuft. Damit wäre das Gegendere sofort vom Tisch, und zwar nicht nur die besonders unappetitlichen Formen mit Sternchen, Doppelpunkt oder Binnen-I, sondern auch die falschen Partizipien und absurden Doppelnennungen.
Dabei geht es nicht einmal um lächerliche Stilblüten wie „tote Radfahrende“, ein gern gebrachtes Beispiel für das Flacherdler-Partizip. Es geht um falsches Deutsch, denn „einkaufende Studierende“ sind eben keine Studierenden, weil sie gerade nicht studieren, sondern einkaufen. Studenten bleiben sie auch im Laden, Studierende nicht. Selbst wenn das Partizip mal nicht falsch ist, beispielsweise, weil „ein Studierender im Hörsaal seinen Stift fallenläßt“, so ist es dennoch schlechter Stil, es sei denn, wir wollten besonders betonen, daß er gerade studiert.
Es ergeben sich daraus auch lustige Folgerungen, wendet man das Pseudogerechtigkeits-Partizip konsequent an, denn was ist bitte ein Mitarbeitender, der nicht mehr mitarbeitet, weil ihm gekündigt wurde? Richtig, ein Mitgearbeitethabender. Jemand, der nächsten Monat anfängt, aber nur kurz bleiben soll, wäre dann vielleicht ein Mitgearbeitethabenwerdender. Fazit: Mit einer flacherdlerischen Sinnänderung des Partizips I spülen wir grundlos eine wichtige Ausdrucksmöglichkeit die Toilette hinunter und halsen uns absurde Probleme auf.
Die Genderei des kleinen Mannes sind Doppelnennungen; immerhin verletzen sie als einzige Form der Flacherdlerei nicht unsere Grammatik. Allerdings widerspricht Doppelnennung besonders dem Gebot der Verständlichkeit durch Kürze, oder hält irgend jemand da draußen ein Satzfragment wie ... seiner Verantwortung für Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten [sic!] gerecht zu werden ernsthaft für akzeptables Deutsch? Man verringert die Lesbarkeit und tritt in Fettnäpfchen: „Ärzte“ wäre hier ja der korrekte Plural. Doppelnennungen in Anreden selbstverständlich gern, da gehören sie hin. In einem Text, der flüssig gelesen werden soll, haben sie nichts zu suchen. Das hat man früher noch in der Schule gelernt. Statt seinen Namen zu tanzen.
Ein weiteres Contra-Flacherdler-Argument könnten wir direkt aus dem woken Diskriminierungs-Kartenstapel ziehen, falls wir dabei nicht lachen müssen: Entmenschlicht und „marginalisiert“ es die arme Kursleiterin denn nicht, wenn sie über die Kursleitende zur nicht nur geschlechtslosen, sondern auch zur unpersönlich-dinglichen Kursleitung mutiert? Natürlich gibt es ernsthaftere Einwände gegen diese Form, stilistische nämlich: Nur Barbaren verwenden ein “-ung“-Wort, wenn es eine bessere Alternative gibt.
Widerstand
Was also tun gegen die Sprachzerstörer? Viele weitere Argumente wurden schon oft gebracht und leuchten einem gesunden Verstand auch sofort ein. Sie nutzen nur nichts, weil die Gegenseite nicht zuhört: Die Dummköpfe verstehen die Argumente nicht, die Profiteure kennen, aber ignorieren sie, und den Opportunisten sind sie egal.
Ironie wirkte früher mal ganz gut. Man könnte sich eigene, noch bizarrere Sprachregeln ausdenken, auch absichtlich falsches oder übertriebenes Gendern kann subversiv wirken, falls direkte Verweigerung nicht möglich ist. Wenn einer was dagegen sagt, sollte es reichen, von „Sichtbarmachung marginalisierter Gruppen“ zu faseln und dem Gegenüber in aggressivem Ton zu unterstellen, es sei exkludierend, diskriminierend und wolle keine Räume schaffen für die Auseinandersetzung mit Sexismus und Empowerment. Oder so ähnlich.
Das Problem besteht darin, daß es kaum noch möglich ist, Satire überhaupt zu erkennen; schließlich ist Gendersprache an sich schon völlig überdreht und weit jenseits dessen, was man vor wenigen Jahren noch als Satire akzeptiert hätte. Auch bestünde bei eigenen Genderregeln die durchaus reale Gefahr, die Bekloppten damit auf Ideen zu bringen. Ja, wer weiß, vielleicht hat die ganze Genderei mal als Witz von ein paar besoffenen Germanistikstudenten angefangen und sich dann verselbstständigt.
Gegenmaßnahmen, wenn sie Chancen bieten sollen, müssen sich an der Zielgruppe orientieren. Bei den Dummköpfen hülfe, wenn überhaupt etwas, nur Bildung. Jeder Sprachliebhaber sollte sich also für mehr und besseren Deutschunterricht einsetzen und im übrigen geduldig und hilfsbereit bleiben. Auch unter denen, die das Schleifebinden niemals lernen werden, ist jede vom Gendersprech abgebrachte Seele ein Gewinn.
Den Profiteuren mit Geduld zu begegnen wäre weniger sinnvoll. Hier hilft nur, sie auszulachen und deutlich zu machen, daß man ihre Lügen nicht glaubt: Die sogenannte geschlechtergerechte Sprache hat nun einmal nichts mit Gerechtigkeit zu tun.
Bleiben die Opportunisten. Die stellen die größte Gruppe, und die am leichtesten zu beeinflussende. Nicht mit Logik oder Appellen ans Stilgefühl, das nicht. Aber Opportunisten beugen sich der Macht. Genau darum hilft zum Beispiel Boykott. So mußte die gedruckte Ausgabe des Berliner Tagesspiegels das Gendern unterlassen, weil das Blättchen sich gegendert noch lausiger verkaufte als ungegendert.
An einer Volkshochschule wurde ein Spanischkurs für „Anfänger*innen“ angeboten. Auf meine Anfrage, wie sie Spanisch lehren wollen, wenn sie nicht einmal richtig Deutsch können, gab’s keine Antwort. Anders der Verlag Penguin-Randomhouse, der auf die Frage, ob ein traditionsreicher Verlag nicht auch eine Verantwortung für unsere Sprache trage, zurückschrieb, ich solle doch versuchen, mich auf das Gegendere „einzulassen“. Beide informierte ich selbstverständlich über meinen Boykott, solange sie mir ein Pidgin für Deutsch unterjubeln wollen, und wenn genau das auch möglichst viele andere Leute tun, dann kann das etwas nutzen, wie das Tagesspiegel-Beispiel beweist. Wenn’s ans Geldsäckel geht, ist nämlich ganz schnell Schluß mit „geschlechtergerechter“ Sprache.
Also, laßt Euch das Gendern nicht gefallen, beschwert Euch aktiv darüber und kündigt vor allem an, Genderern kein Geld zu geben ... natürlich nur, wenn es eine akzeptable Alternative gibt. Wir sind ja nicht auf einem Kreuzzug, sondern wollen nur den Genderern schaden, nicht uns selbst.
In Behörden oder Firmen, in denen auf Anweisung mit Partizip oder noch schlimmer gegendert werden muß, kann man T-Shirts mit Aufdrucken wie „Gender mich nicht voll“ oder „Sprich vernünftig“ tragen; es gibt sie zu zivilen Preisen im Internet. Ich als Behördenangestellter tue das und bekomme nahezu ausschließlich Beifall dafür – die meisten sind eben wirklich gegen Genderei. Auf Nachfrage erkläre ich, klare Kante zeigen und ein Zeichen setzen zu wollen für unsere Demokratie, denn immerhin sei die große Mehrheit gegen Genderei, da solle man doch mal demokratisch sein und es unterlassen. Bei Anleitungen oder anderen Texten, die ich gelegentlich schreibe, gendere ich natürlich nicht und verbiete Zweitnutzern meiner Texte explizit, meinen Namen zu erwähnen, falls sie die gelieferte Vorlage vergendern wollen: Es sei mir peinlich, damit in Zusammenhang gebracht zu werden. Danach war bisher immer Ruhe an der Flacherdler-Front.
Fazit
Wo immer möglich, sollte jeder, der unsere Sprache liebt, laut, deutlich und ganz direkt gegen Flacherdlerei Stellung beziehen, statt aus Bequemlichkeit den Mund zu halten. Verspottet die Flacherdler, lacht sie aus! Aber auch, wer den Kopf unten halten muß, kann mit passivem Widerstand und arglistigem Gehorsam etwas leisten. Setzt Euch ein für Bildung, dafür, daß unsere Muttersprache mehr und besser gelehrt wird. Und falls die Genderer Euch etwas verkaufen wollen, boykottiert sie und sagt ihnen das auch.

